Viscerale Mobilisation

Die viscerale Mobilisation ist die Mobilisation der inneren Organe. Die Techniken stammen aus der Osteopathie.

Es handelt sich um passive Maßnahmen und Griffe, die sanft oder intensiv ausgeführt werden. Ziel ist es, Gleitflächen eines oder mehrerer Organe gegenüber ihrer Umgebung frei beweglich zu machen. Verklebungen und Festigkeiten, die beispielsweise durch OP-Narben, Bewegungsmangel, krumme Körperhaltung, aber – besonders den Magen-Darm-Trakt betreffend – auch durch falsche Ernährung entstehen, werden gelöst. Eine normale Beweglichkeit und Funktion ist dadurch wieder möglich.

Des Weiteren haben die inneren Organe einen eigenen Rhythmus, in dem sie sich bewegen und der ihre Funktion maßgeblich bestimmt. Diesen kann man erspüren und ebenfalls über spezifische Techniken beeinflussen. Die Wirkung der Mobilisation auf den gesamten Körper ist groß, da alle Strukturen über die bindegewebigen Hüllen (Faszien) und das Nervensystem miteinander verknüpft sind.

Die viscerale Mobilisation ist auch eine Ergänzung in der Orthopädie, wenn Störungen im Bereich der inneren Organe zu Bauch-, Rücken- und Leistenschmerzen führen. Solche Störungen können sogar wiederkehrende Reizzustände an den Extremitäten (z. B. Achillessehnenschmerzen, Schulterproblematiken), Kopfschmerzen und/oder Migräne auslösen.

Diese Techniken ergänzen ebenfalls die Craniosacrale Therapie perfekt (siehe dort) oder können auch den Hauptteil einer Therapie bilden.

Eine Ergänzung mit Wärmetherapie (Fango) erhöht in vielen Fällen die Effektivität der Behandlung.

Preis 52,00 €

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